Analytische Intensivberatung (FAMI / WGI)*

Im Alltag begegnen uns immer wieder Schwierigkeiten, die man durch ein Selbstgespräch nur schwer klären kann und dabei doch erahnen las­sen, dass mehr in ihnen steckt als es auf den ersten Blick erscheint. Daher bietet sich das gemeinschaftliche Ge­spräch mit einem Psychologen als Ge­gen­über wie ein Katalysator an. Nach der wissenschaftlichen Methode, die an der Uni­ver­si­tät zu Köln von Professor Wilhelm Salber bei In­ten­siv­be­ra­tun­gen ausgearbeitet wurde, ergibt sich Gelegenheit über dringende Alltags- und Lebensprobleme zu sprechen, ohne sich in einen aus­ge­dehn­ten therapeutischen Behandlungsprozess zu begeben.

Die Wirklichkeit ist, was dabei herauskommt“, sagte einst Don Quijote auf seinen ungewöhnlichen Reisen. Denn im Leben geht es - damals wie heute - um die Gestaltung von Wirklichkeit, auch da, wo sie uns kaum mehr begreiflich erscheint. Don Quijote ist ein künstlerisch zugespitztes Bild der Reisen des Seelischen. Es macht einerseits darauf aufmerksam, dass es nicht viel Sinn macht anzunehmen, es gebe das absolut Rich­ti­ge, in Ewigkeit Gültige im Leben. Andererseits lässt es uns die krause und nicht selten leidvolle Wirklichkeit verstehen und gar lieben, so wie sie ist, trotz ihrer Seltsamkeiten und Unvernunft. Auf dem langen Weg dieser Seelenreise findet auch Don Quijote eine eigene Lösung für seine be­we­gen­den Lebensprobleme (vgl. W. Salber „Li­te­ra­tur­psychologie“). Und das werden auch wir in der Intensivberatung herausfinden!

Auch bei dieser psychologischen Umgangsform mit uns und dem Alltag ist es durch diese Methode jedoch möglich, an unbewusste Zu­sam­men­hän­ge heranzukommen, die eine Lösung durch Selbstbehandlung und damit eine Weiterentwicklung versperren, weil sie uns wirklich nicht bewusst sind. Hier kann durch Gespräche, aber auch im Heranziehen von Literatur, von Bildern der Kunst und Filmen versucht werden, einen neu­en Stand­punkt im Umgang mit diesen Problemen zu gewinnen. Selbst­ver­ständ­lich werden dabei auch Ereignisse der persönlichen Bio­gra­phie berücksichtigt, wenn es sich als sinnvoll erweist, sie in Ge­sprä­chen aufzugreifen.